SCHULSOZIALARBEIT

innenstadtgymnasien

Die Innenstadtgymnasien (Goethe-Gymnasium Ludwigsburg, Mörike-Gymnasium Ludwigsburg, Friedrich-Schiller-Gymnasium Ludwigsburg) teilen sich 150 %-Stellenumfang. Annka Glenz (100%) und Patrick Fritz (50%) sind die zuständigen Schulsozialarbeitenden. Die Schulsozialarbeit befindet sich im Aufbau. Daher liegt der Schwerpunkt derzeit auf der Kooperation mit den Schulen sowie auf Beratung, Einzelhilfe und Konfliktregelung:

Beratung, Einzelhilfe und Konfliktregelung

Ein Schwerpunkt der Schulsozialarbeit ist es, für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern eine verlässliche Ansprechperson zu sein. Die Schulsozialarbeit ist eine wichtige Anlaufstelle und kann aufgrund ihrer Vernetzung an entsprechende Stellen weitervermitteln, falls Gespräche allein nicht ausreichend sind. Dabei vermittelt sie auch zwischen der pädagogischen Institution Schule und dem regionalen System der Jugendhilfe.
Zum Beratungsangebot gehören Kurzberatungen, Konfliktregelungsgespräche, Kriseninterventionen, Einzelfallberatungen sowie die Entwicklung von Handlungsstrategien.

Das Themenspektrum umfasst folgende Bereiche:

  • Beratung von Schülerinnen und Schülern bei persönlichen Sinn- und Lebensfragen
  • Beratung bei Konflikten zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern
  • Konfliktregelungsgespräche bei Streitigkeiten zwischen Schülerinnen und Schülern
  • Beratung von Schülerinnen und Schülern bei Schulschwierigkeiten
  • Beratung von Erziehungsberechtigten bei Schulschwierigkeiten ihrer Kinder sowie bei Erziehungs- und Lebensfragen
  • Beratungsorientierte Teilnahme am Unterricht
  • Fachlicher Austausch mit und Beratung von Lehrkräften
  • Initiieren von und Teilnahme an Gesprächen zwischen Erziehungsberechtigten und Lehrkräften
  • Vermittlung von Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und Lehrkräften an unterschiedliche Fachdienste.

Kooperation mit der Schule

Schulsozialarbeit findet stets im Kontext Schule statt. Die Zusammenarbeit mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Erziehungsberechtigten kann dann besonders gut gelingen, wenn Schulsozialarbeit ein selbstverständlicher Teil im System Schule ist.
Durch die Kooperation mit der Schule ist es möglich, zeitnah und effizient auf Problemlagen zu reagieren, Veränderungen herbei zu führen und diese Ereignisse und Krisen zur Entwicklung zu nutzen. Neben der Zusammenarbeit bei Schwierigkeiten mit einzelnen Schülerinnen und Schülern und Klassen gibt es Schnittstellen, bei denen Schule und Schulsozialarbeit miteinander kooperieren. Die aktive Teilhabe der Schulsozialarbeit am Schulleben (Gesamtlehrerkonferenzen, pädagogische Tage, Klassenpflegschaftsabende, Schulveranstaltungen, Einschulung der 5ten Klassen, Präsenzzeit auf dem Schulhof und im Lehrerzimmer, regelmäßige Gespräche mit der Schulleitung) gehört ebenso dazu wie die regelmäßige Teilnahme an Klassen- und Stufenkonferenzen. Gerade bei den Konferenzen sowie beim kollegialen Austausch mit Lehrkräften, bringt sich die Schulsozialarbeit mit ihrer fachlichen Kompetenz und Sichtweise ein und trägt dazu bei, dass gelingende Lösungen für Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte gefunden werden.

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